Geschäftsbrief nach DIN 5008

Eine der wesentlichen Neuerungen der DIN 5008 zur Ausgabe aus dem Jahr 2005 ist die komplette Einarbeitung der Norm DIN 676. Bisher erschien die DIN 676 als gesonderte Norm „Geschäftsbrief – Einzelvordrucke und Endlosvordrucke“. Als eigene DIN-Norm existierte sie bereits seit 1924 – also schon lange vor der DIN 5008. Seinerzeit wurde die Gestaltung von Briefvordrucken noch völlig getrennt betrachtet von der Nutzung dieser Vordrucke.

Die DIN 676 enthielt die Gestaltungsregeln für den Vordruck von Geschäftsbriefen. Die Norm definierte zwei verschiedene Formblätter: A für Geschäftsbriefe mit kleinem Briefkopf, B für Geschäftsbriefe mit erweitertem Briefkopf.

Geschäftsbrief nach DIN 5008: Aktuelle Praxis

Mit fortschreitender Technik wird die strikte Trennung von Briefvordruck und -beschriftung immer weiter aufgehoben.

Seit April 2011 ist die DIN 676 in aktualisierter Fassung in die DIN 5008 eingearbeitet worden.

Da für Geschäftsbriefe meist Vorlagen („Dokumentvorlagen“) verwendet werden und (Papier-)Vordrucke zunehmend weniger gebräuchlich sind, wird in den Empfehlungen der DIN 5008 diese Bezeichnung verwendet.

Ein zeitgemäßes und einheitlichen Gestaltungsregeln folgendes Erscheinungsbild ist heute in jedem professionellen Büro selbstverständlich geworden.

Viele Unternehmen entwickeln auf der Basis der Empfehlungen aus der DIN 5008 firmeninterne Richtlinien, die sie den individuellen Ansprüchen ihres Hauses anpassen. So sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gut informiert über die Ansprüche ihres Arbeitgebers an einen professionellen Auftritt und gewährleisten ein einheitliches, repräsentatives und somit kundenorientiertes Erscheinungsbild.

Geschäftsbrief nach DIN 5008

Geschäftsbrief nach DIN 5008

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